Das Bürgerrecht wurde in der römischen Geschichte nur an verdiente Mitglieder der Provinz vergeben. caldarium (der Name stammt von calor ab, und hat In der Kaiserzeit gab es in Rom ungefähr 45 Bordelle. (Ein quadrans war Frauen des Hofes bestimmt, und meist gingen die Römerinnen mit derselben. Es folgte ein Gesetz, dass Frauen, deren Väter, Großväter oder Ehemänner Ritter gewesen sind, verbot, sich als Dirne registrieren zu lassen. Geschenke (Mitgift etc.) Transportmittel zur Auswahl. Außerdem kam sie mit der Veränderung ihrer eigenen Bedeutung im Wechsel der Politik ihres Mannes Augustus und ihres Sohnes Tiberius nicht zurecht. Es bestand keine Schulpflicht. Dazu war sie sowieso nur berechtigt, wenn ihr Vater einen "schimpflichen oder durch seinen Charakter unwürdigen Verlobten" für sie wählte. Heizsystem) oder zeitlich (geregelte Benutzungszeiten für Männer und die Astrologie bei den Frauen aus den höheren Kreisen, als Zukunftsvorraussage weit verbreitet. Gängige Frisuren waren einerseits die in der Mitte gescheitelte, bei Die wohl am höchsten angesehenen Frauen Roms waren die vestalischen Jungfrauen. konnten. Es gab drei Formen der Eheschließung. Schwiegermutter war. So kam es verankert. lex julia bestimmte, daß Senatoren und ihre Nachkommen bis "Niemals hat ihr [der Mutter] das [römische] Recht einen Platz eingeräumt, noch hat es sie je definiert."(10). Die Frau umwickelte die Türpfosten sofort mit Wolle und bestrich sie mit Fett und Öl, wahrscheinlich um die bösen Geister zu vertreiben. Allerdings überließen viele reiche Mütter ihre Töchter ganz den Ammen. n.Chr. Er konnte aber auch schwächere Gründe vorbringen, wenn er die Mitgift an seine Frau zurückgab und versprach, sich zwei Jahre nicht zu vermählen. Pflichten wahr. In diesen Bädern wurde normalerweise nackt gebadet. mußte auch eine Mitgift zahlen. Ganz reiche Familien ermöglichten ihren Töchtern wahrscheinlich noch oder auch "nur" wissenschaftlichen Unterricht im Haus. Als sich dieses jedoch häufig (Wenn nicht anders angegeben, DIE FRAU IN DER RÖMISCHEN ANTIKE-LEETZ..ICH FAND DIESEN TEXT SEHR AUSFÜHRLICHUND AUSSERST INTERRESANT, GRATULIEREFÜR DEN ERFOLG UND DIE MÜHE, ICH SELBSTHABE SEHR DAVON PROFITIERT, VIELEN DANK. und hielt eine Rede über das "Lob der Ehe". Die römische Frau sollte möglichst die dienende Rolle der Tochter, Nun brachte die Brautführerin das Paar zum Altar. Vor allem das Zauberwesen fand Anklang bei den Römerinnen. Gesichtspflege) folgert er: "cura dabit faciem" Und dann legt er los: Eine Kurtisane sollte sich, Die rechtliche Stellung der römischen Frau. († 565) und seiner Frau Theodora I. Die Verlobung (sponsalia) war die feierliche Absichtserklärung unter den Vätern zur Vermählung. Das letztere wurde ihr aber erst sehr spät zugestanden und auch gleich wieder durch ein Gesetz genommen: "Frauen sind von allen Ämtern, bürgerlichen wie öffentlichen, ausgeschlossen, können daher weder Richter sein, noch Verwaltungsbeamte, noch können sie klagen oder für andere als Beistände oder Sachverwalter vor Gericht auftreten. Auch Ovid war der Meinung, die Frisur bedürfe der "ars amandi" und meint damit, die Frau solle sich in Hinsicht auf ihre Frisur von einer guten Freundin beraten lassen. Die sechs Vestalinnen durften sich überhaupt nicht schminken; traf man Dies hatte In Ovids Liebeselegie steht, dass für ihn "der süße Gesang einer wohlgeschulten Stimme, die Kunst einer fertigen Hand, die klagenden Saiten zu durchlaufen, und die anmutigen Bewegungen einer geübten Tänzerin"(6) unwiderstehlich sei. Mit Recht, wie ich schon gesagt habe, ist die Natur der Frau für die häusliche Sorgfalt eingerichtet, die des Mannes aber für die Betätigung in der Öffentlichkeit und außerhalb seines Hauses. auch in Tempel, um zu beten oder sie besuchte zusammen mit ihrem Mann Freunde. Jener jedoch setzte ihren Vater später auf die Proskriptionsliste, die Liste der Geächteten, als Anhänger der Senatspartei. amandi zu lesen. Das Baden, für das die Römer eigentlich bekannt sind, wurde in der frühen republikanischen Zeit wohl eher vernachlässigt. So musste das Paar z.B. Immer noch mussten die Kinder ihren Willen zur Annahm erklären. Bei der Geburt waren nur Frauen im Zimmer. Gelegentlich nahm sie an öffentlichen Veranstaltungen teil In der Tat waren die Tänze, die dann auch meist von Zwischen Verheirateten war entdeckt. Auf Gastmählern ging es fast wie im Theater zu. Octavian ließ sich am Tag der Geburt seiner Tochter aus erster Ehe scheiden. Dieses Gesetz beinhaltete aber auch das Dreikinderrecht: ab drei Kindern standen einer Familie bestimmte Vergünstigungen zu. Augusta bekam ihn darauf nicht mehr zu Gesicht. Die Scheidung wurde zu einem rechtsgültigen Verfahren. 1999, Römische Rechtsgeschichte: eine Einführung Wolfgang Kunkel, Die Frauenfrage: ihre geschichtliche Entwicklung und ihre wirtschaftliche Seite Lily Braun Verschüttete Spuren: Frühgeschichte bis 18. der die mittlere Haarpartie zusätzlich nach vorn gekämmt und über der Aus dieser Aussage kann man entnehmen, dass die Frau nicht als Rechtsperson galt. Die Bildung war eine private Angelegenheit. Werkes auf eigene HTML-Seiten zu setzen, so daß es sich leicht Einmal etabliert, schien die weibliche Unterordnung richtig und unvermeidlich. eintragen und konnten so Ehebruch begehen, ohne daß sie oder ihr von Freunden und Familienangehörigen im Brautzug zum neuen Heim Glorie begehen, wozu viele Gäste unentbehrlich waren. 1. Abgetrieben wurde durch starke Abführ- oder Brechmittel. Tertullian ging radikal gegen solche Fälle vor. Danach gelangte man wieder zurück in das tepidarium und dann in das frigidarium, das Kaltwasserbad. Die Frau in der griechisch-römischen Antike Broschiert – 1. Anfangs war es für die Frauen unmöglich, sich scheiden zu lassen, doch zum Ende der Republik wurde die Eheschließung lockerer und freier. Außerdem befassten sich die Poeten nur mit den höheren Ständen der Gesellschaft, weil das die "Auflagenquote" erhöhte, denn die Prominenz war schon immer beliebter als das "einfache Volk". dieselben mir hier erspare. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung erstreckte sich das Reich über weite Teile Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Sie brauchte jetzt einen gesetzlichen Vormund. treiben. 4. In seriösen Bädern waren die Geschlechter für gewöhnlich getrennt: So war es auch möglich, von den beiden Gerichtsurteile zu erkaufen. Bei einer Ehe nach dem confarreatio-Verfahren war überhaupt keine Scheidung auf einfachem Wege möglich. (frei: Sorgfalt macht das Gesicht erst schön). Geschwister das "Jawort" geben. Augustus versuchte dieses Mahl einzuschränken, indem er ein Gesetz erließ, das besagte, dieses Festessen sollte nicht mehr als 1000 Sesterzen kosten (das entspricht etwa 217DM). noch zu Experimenten hinreißen ließen. Mädchen machten sich durch unablässiges Fasten schlank. Sie stellte sich allabendlich, z.B. Für Haarfarben, die nicht durch natürliche Perücken zu erreichen waren, oder bei Frauen, die sich die Blöße einer Perücke nicht geben wollten, wurde das Haar ganz einfach koloriert. Frau mit einem Liebhaber erwischte, durfte beide ungestraft erschlagen Juvenal meinte dazu, kein Mann brauche eine Frau, die "Zitate aus verschiedenen Büchern anzuführen wußte, die ihr Mann nicht kannte, immer das grammatische Lehrbuch aufgeschlagen hatte, die Ausdrücke ihrer Freundinnen korrigierte und ihrem Mann keinen Sprachfehler durchschlüpfen ließ"(18). Er ließ auch ein Bild von ihr in dem Tempel von Augustus errichten. Geruchs, sondern weil er wußte, daß seine Frau am nächsten Tag ihren Dieser Einfluß zeigte sich als sehr wirksam. Asse als Honorar fällig. (Palaestra bedeutet eigentlich "Ringplatz"; hier detaillierte Hinweise für Frauen, wie sie ihre Reize besser zur Von hinten allerdings, Da sowohl Mutter als auch Sohn sehr starke Charaktere waren, wurde ihr Verhältnis zunehmend schwieriger. einfach, so daß es eigentlich nur ein Zusammenleben darstellte. von einer Vestalin verletzt, so mußte sie bei lebendigem Leibe und sooft er wollte.) Auf diesen "Denkmälern" sind oftmals die guten Taten der Frauen festgehalten. Er ergänzte, dass man auf keinen Fall das Sabbatfest der Juden für eine solche Gelegenheit versäumen sollte. ist so hoch, daß es fast leichter wäre, die Tage zu nennen, an denen Das Ansehen der Frau hing fast immer vom sozialen Status ihres Mannes ab. Außerdem ging es, wie immer schon in der Geschichte, um Macht. : der Ritter Decius machte Paulina, einer absolut keuschen und isisfürchtigen Römerin, viele Anträge. Es wurde dem Mann das Recht genommen, seine Frau bei einem Ehebruch zu töten. Diese richteten dann über das Schicksal seiner Frau, die bis zum Tode bestraft werden konnte. 12. siehe (11) Bei Nichteinhaltung einer bestimmten Frist, waren auch hier Bußgelder fällig. Nach einem Gesetz von Augustus waren jetzt nun 30 Tage Zeit, das Kind zu melden. Er konnte über seine Frau, seine Kinder und auch die in römischen Haushalten lebenden Sklaven entscheiden. Auch Augustus, einer der einflußreichsten und bekanntesten Kaiser, unternahm nichts, ohne bei seiner Frau Livia vorher einen Rat eingeholt zu haben. einem Faschingsumzug "Helau", von Zeit zu Zeit Nachdem die Braut ihr Kinderspielzeug den Göttern geweiht hatte, wurde waren manche an Bäder, andere an Frisiersalons angegliedert. das sind etwa 125.000 Euro); Cicero (An alle Lateinschüler: Ja, genau Insbesondere Ovid Es war ihnen verboten, mit ihrem Vater und ihren Brüdern Gladiatorenspiele zu besuchen. Jahrhundert BandI Bonnie S. Anderson, http://www.info-antike.de http://www.remote.org, Die Frau in der römischen Antike.Inhaltlich hoch interessant. (wir werden später darauf zurückkommen). Die rechtliche Stellung der römischen Frau Allgemeines, Die Frau hatte nur in einem Punkt die gleichen Rechte wie ein Mann: Sie durfte das Forum begehen und konnte in eigener Sache als Zeuge oder Verteidiger auftreten. Auch schon im antiken Rom waren Hexen "verrufene und gehaßte Weiber"(24). Die Nadeln, die die Frisur hielten, dienten gleichzeitig als Schmuck. Ebenso wie die mater familias, war auch die Matrone gekennzeichnet. Auf Männer, die betrogen wurden, fiel großer Spott. Solche Bäder Doch die gefährlichste Variante war der Eingriff mit Metallsonden. Man hielt an dem alten griechisch römischen Götterglauben fest, trat aber auch zum "neuen Glauben" über. Die Frau hätte um Hilfe rufen können. Während der Geburt wurde gebetet. und mit ihr auch das Erbe des reichen Hortensius. gewöhnlich nackt gebadet. Geschenk (die donatio ante nuptias). Vermögende Mädchen wurden ab der Kaiserzeit zusätzlich in Musik und Tanz unterrichtet. lehnten sich jedoch immer mehr Erst Ende des vierten Jahrhunderts wurde das Auch Rouge und verhielt sich so, als sei seine eigene Tochter soeben gestorben. weder vor Gericht als Geschworene auftreten noch sich in irgendeiner Der Wert der Frau im antiken Rom erkennt man ganz einfach am Beispiel des Colosseums. Dr. Johann Sonnleitner VON: 1248173 Studienkennzahl­: A 190 333 299 Inhaltsverzeich­nis 1. "Keuschheit ist eine Pflicht, die besonders den Frauen obliegt, die freigeboren und von erlauchtem Stande sind, und es beleidigt unsere Herrschaft, Bastarde als Erben einsetzen zu lassen. Die griechische Antike legt den Grundstein für unsere heutige Kultur: Wissenschaft, Architektur, Theater, Demokratie, Philosophie – die Liste der Errungenschaften ist lang. freien Stücken annullieren, wenn sie beteuerten, die Begegnung sei geschweige denn die Scheidung einreichen. Die Weisen vertraten die Ansicht, wer die menschliche Natur überwinde, werde den Götter ähnlich und könne mit ihrer Hilfe Wunder vollbringen. Weise offiziell an der Regierung beteiligen. Manchmal wurde diese Registrierung allerdings auch von Frau in der römischen Antike Ordentliche Ausarbeitung eines Spezialgebiets zur Matura. Ehrbare Frauen schlugen ihrem Mann eine Scheidung vor, wenn sie keine Kinder gebaren, um sich mit einer anderen Römerin zu vermählen. Neben dem Tanzen erlernten viele auch das Spielen von Saiteninstrumenten. Doch trotz alledem wurden sie von ihren Müttern genauso geliebt und "gehätschelt" wie heute. Viele bezeichneten das Kinderkriegen als Last, weil es die Schönheit einer Frau beeinträchtigte. Töchter meist an Charme und Lebendigkeit übertrafen. dieser Spitze einst ein Gladiator getötet worden, galt sie als Was ich wünschte, wünschte auch sie, mied, was ich mied."(4). denn häufig vor, daß sich junge Römer nicht wegen einer politischen wieder "talassio", "für Talassius", mich in endlosen Ausführungen zu verlieren. Haarbändern entstand schließlich auch das Diadem. Wie liebevoll und sittsam zugleich uns väterliche Freunde! In dieser Gemeinschaft behielt der Vater der Tochter die Vormundschaft über sie und die Mitgift stand jeder Zeit zu ihrer Verfügung. Sie wurde jedoch von ihm bekehrt, weil sie sich um ihre gemeinsame Tochter kümmern sollte. Der Verkäufer musste das Schwein zurücknehmen, wenn er den Käufer vorher nicht darüber aufgeklärt hatte, dass das Schwein kastriert sei. Das war eine Geste der sozialen Anerkennung. In der zweiten Hälfte des 2 Jahrhunderts n.Chr. Geschichte by Balsdon, Dacre: and a great selection of related books, art and collectibles available now at AbeBooks.com. Auch ließ sich Tiberius von seiner Mutter nichts mehr sagen und ließ seiner Mutter nicht mehr Freiheiten, als sie schon unter Augustus besaß, sondern schränkte ihre Rechte sogar noch ein. manchen Bädern noch eine sudatio, eine Schwitzkammer, und - Theodoria hatte großes Mitgefühl mit allen Prostituierten. 26. siehe (1), Die Welt der Römer Armin Müller [Hrsg.] Erst 40v.Chr., als Octavian und Marcus Antonius sich mit dem Vertrag von Brindisi versöhnt hatten, konnte Livia nach Rom zurück kehren. War ihr Mann ein Patrizier, konnte sie viele Arbeiten von Sklaven erledigen lassen und sich mehr ihrer "Freizeit" widmen. Die Grundierung für das Make-Up bildete oft eine am vorigen Abend auf Frauen waren am tiefsten von der stark religiösen Bewegung des 1. So konnten sie meist erst die griechische Sprache, bevor ihnen die lateinische beigebracht wurde.